10. BenefizVeranstaltung

MiRja Regensburg Mit ihrem Aktuellen Programm "Mädelsabend"

© Martina Kurth-Schumacher (Kreiszeitung)

Kreiszeitung Ausgabe 27.11.2018 von Martina Kurth-Schumacher

10.000 Euro an Spenden zum zehnjährigen Lions-Bestehen

Sulingen - „Wir tun Gutes – im Sitzen und im Kreis von Freunden. Wenn es doch im Leben häufiger so einfach wäre“, sagte Torsten Blietschau, amtierender Präsident des Lions Clubs Sulinger Land, zum Auftakt beim Benefizabend.

 

Zum zehnten Mal hatten die „Löwen“ zu einer Veranstaltung in diesem Rahmen eingeladen und verbuchten erneut ein „volles Haus“. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens hatte der Lions Club die Spendensumme auf 10.000 Euro festgelegt. Laut einstimmigem Beschluss fließen jeweils 3333,33 Euro an die „Nachbarschaftshilfe“ des Senioren- und Behinderten-Beirats Sulingen und an das „Sulingen Projekt“. 

 

Außerdem unterstützen die Lions die Initiative „Lichtblicke“, die sich für die augenmedizinische Versorgung, Rehabilitation und Inklusion für blinde, seh- und mehrfachbehinderte Kinder in Kamerun engagiert.

 

Vertreter der geförderten Vereine stellten ihre Projekte im Foyer des Theaters vor. Die Nachbarschaftshilfe werde das Geld vor allem für Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung einsetzen, kündigte Ingrid Lühs an. 

 

Die Verantwortlichen des „Sulingen Projekts“, die an einer Filmdokumentation über zehn Jahrhunderte Geschichte des Sulinger Landes arbeiten, freuen sich laut Werner Focke über die Finanzspritze für Kostüme, Requisiten und Dreharbeiten. Der Film soll bis 2020 „im Kasten“ sein. 


Viel Spaß hatte Mirja Regensburg mit ihrem Publikum – den Mädels und den „Mitgebrachten“. (Bartels)
Viel Spaß hatte Mirja Regensburg mit ihrem Publikum – den Mädels und den „Mitgebrachten“. (Bartels)
Der amtierende Präsident des Lions Clubs Sulinger Land Torsten Blietschau. (Bartels)
Der amtierende Präsident des Lions Clubs Sulinger Land Torsten Blietschau. (Bartels)

Wochenpost Ausgabe 28.11.2018 von Harald Bartels

„Mädelsabend“ bringt 10.000Euro für drei Projekte

SULINGEN (hab) › Der Benefizabend des Lions Clubs Sulinger Land ist eine Institution: Zur

zehnten Auflage begrüßte am Freitag Torsten Blietschau als amtierender Präsident des Clubs das Publikum im restlos gefüllten Sulinger Stadttheater.

 

Alle Benefizabende seien ausverkauft gewesen, aber keiner so schnell wie in diesem Jahr,

freute sich Blietschau. Ein besonderer Dank gelte der stetigen Unterstützung durch die Besucher, denn mit den Abenden sammle der Club Geld zur Unterstützung von Projekten. In diesem Jahr habe man – passend zum zehnjährigen Bestehen des Clubs – die Spendensumme von vornherein auf 10.000 Euro festgelegt, und dieses Geld gehe zu gleichen Teilen an drei Projekte: Unterstützt werden die Nachbarschaftshilfe des Senioren- und Behindertenbeirats der Stadt Sulingen, das Senioren im Alltag durch ehrenamtliche Helfer unterstützt, das „Sulingen-Projekt“, das einen Film über die Geschichte Sulingens dreht, der 2020 veröffentlicht werden soll, sowie als überregionales Projekt die Initiative „Lichtblicke“, die sich für die verbesserte augenmedizinische Versorgung von blinden, seh- und mehrfach behinderten Kindern in Afrika einsetzt; in diesem Jahr stehen Kinder in Kamerun im Fokus des 2012 in Sambia und Togo begonnenen Projektes. Vertreter der

Projekte hatten im Foyer des Stadttheaters Infostände aufgebaut und informierten hier über ihre Arbeit.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand aber der Auftritt von Mirja Regensburg mit ihrem Soloprogramm „Mädelsabend“. Mit dem Titel locke sie „super Weiber“ in ihre Auftritte, aber auch die „Mitgebrachten“ dürften Spaß haben, versicherte sie. Mit dem Verhältnis der Geschlechter beschäftigte sie sich auch in der Folge und rief zu einem entspannteren

Umgang miteinander auf. Gerade Frauen seien immer so selbstkritisch mit sich – und präsentierte als Anschauungsobjekt ihre „Muffin-Jeans“, bei der der Teig oben über den Bund quelle. Große Lust an der Improvisation war ein Kennzeichen des Abends: Immer wieder ging Regensburg auf ihr Publikum zu und verarbeitete dessen Stichworte, ob ein in der Pause geschriebenes Gedicht aus zugerufenen Begriffen oder ein spontanes Lied für einen Zuschauer. Dass sie auch eine Ausbildung als Musical-Darstellerin genossen hat, stellte sie bei ihren Gesangseinlagen eindrucksvoll unter Beweis. Für ihre Darbietungen

gab es reichlich Applaus – von den Mädels ebenso wie von den „Mitgebrachten“.



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